Pressemitteilung

DGE-Qualitätsstandard als Pflichtkriterium für Mittagsverpflegung in den städtischen Kindertagesstätten

Pressemitteilung der CDU-Fraktion Norderstedt:

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Frank Schulz und Patrick Pender (beide CDU)

Ein qualitativ hochwertiges Mittagessen ist eine wunderbare Grundlage für gute Laune und Zufriedenheit. Leider ist eine solche Ernährung im Kita-Alltag keine Selbstverständlichkeit. Laut der Verbraucherorganisation Foodwatch kommt die Verpflegung bundesweit immer noch nicht den Anforderungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) nach. Diese Qualitätsstandards für eine ausgewogene Kost in den Kitas und Schulen wurden bereits 2007 im Auftrag der Bundesregierung veröffentlicht. Was Kinder in der KiTa essen hat entscheidenden Einfluss auf das Ernährungsverhalten im späteren Leben. Gesunde Speisen muss es deshalb in allen städtischen Kindertagesstätten und Horten geben, dies ist eine Grundforderung der CDU.

„Norderstedt tut bereits einiges für eine gesunde und ausgewogene Angebotsvielfalt in Kitas.“, meint Stadtvertreter Frank Schulz, Mitglied im Jugendhilfeausschuss. Für sechs städtische Kitas vergibt der Ausschuss die Verpflegung sorgsam an externe Anbieter. Es wird stark auf ein ausgewogenes und gesundheitsförderndes Angebot geachtet. Dabei sind beispielsweise der Anteil der Produkte aus ökologischer und regionaler Landwirtschaft oder die maximale Warmhaltezeit von Bedeutung. Allerdings wird der DGE-Qualitätsstandard lediglich mit einer Checkliste bedacht.

„Der DGE-Qualitätsstandard ist der Maßstab zur Sicherstellung einer gesunden Verpflegung der Kinder. Wir müssen die Caterer-Zertifizierung zu einem Pflichtkriterium bei der Auftragsvergabe machen.“, fordert Stadtvertreter Patrick Pender und hat genau deswegen einen Antrag im Jugendhilfeausschuss eingebracht. Bei den Qualitätsstandards handelt es sich bisher nur um Empfehlungen, verpflichtend sind sie nicht. In der Wirtschaft sind Qualitätszertifikate oftmals notwendig, um überhaupt tätig werden zu können. „Dann sollte das doch auch bei Mahlzeiten für Kinder gelten“, bekräftigt Pender. Zur DGE-Zertifizierung für Caterer ist es erforderlich, alle Kriterien, die in deren Verantwortungsbereich liegen, umzusetzen. Bisher haben nur die Bundesländer Berlin und das Saarland die Vorgaben zu verpflichtenden Kriterien gemacht.

Pressemitteilung

Der Jugendhilfeausschuss der Stadt Norderstedt macht sich fit für die Zukunft

Pressemitteilung der CDU-Fraktion Norderstedt:

Nach der Kommunalwahl im Mai 2018 wurde auch der Jugendhilfeausschuss der Stadt Norderstedt von der Stadtvertretung neu gewählt. Die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses setzt sich zusammen aus Mitgliedern der Stadtvertretung, bürgerlichen Mitgliedern sowie Vertreter/innen der Wohlfahrts- und Jugendverbände.

Um sich auf die Themen und Aufgaben für die kommenden fünf Jahre einzustimmen, hat der Jugendhilfeausschuss am 14./15. September 2018 eine Klausurtagung im Haus Rothfos – eine Einrichtung des Landesjugendring Schleswig-Holstein e.V. – in Mözen durchgeführt.

Auf der Agenda stehen die Themen, die für die Kinder und Jugendlichen, aber auch ihre Eltern in den kommenden Jahren wichtig sind: Wie kann die Kindertagesbetreuung ausgebaut werden? Wie kann die Qualität in der Betreuung sichergestellt und dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden? Welche Auswirkungen haben die Aufnahme von Kinderrechten in das Grundgesetz und die Einführung des Bundesteilhabegesetzes auf die Arbeit des Jugendamtes? Wie kann Kinderarmut bekämpft werden? Viele Themen, die auf Bundes- und Landesebene in die Wege geleitet werden, müssen vor Ort diskutiert und anschließend vom Jugendhilfeausschuss und der Verwaltung in die Praxis umgesetzt werden.

Die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Petra Müller-Schönemann (CDU), dazu: „Vor uns liegen einige Herausforderungen, aber es besteht Einigkeit: Unser gemeinsames Ziel ist das Wohlergehen und die bestmögliche Förderung von Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt.“