Fraktion

CDU-Fraktionsvorstand gewählt

Seit der Kommunalwahl am 6. Mai sind einige Tage vergangen, aber wir waren natürlich nicht untätig – ganz im Gegenteil: Als gewählte CDU-Stadtvertreter haben wir uns mehrfach getroffen und die Weichen für die Arbeit ab dem 19. Juni, dem Tag der konstituierenden Stadtvertretersitzung, gestellt.

Am gestrigen 22. Mai haben wir uns nun offiziell als Fraktion konstituiert und unseren Vorstand gewählt: Fraktionsvorsitzender ist Peter Holle. Ihm zur Seite stehen als gleichberechtigte Stellvertreterinnen Dagmar von der Mühlen und Petra Müller-Schönemann.

Zudem haben wir Kathrin Oehme für das Amt der Stadtpräsidentin nominiert.

Fraktionsvorstand mit Stadtpräsidentin
vlnr.: Dagmar von der Mühlen, Petra Müller-Schönemann, Peter Holle und Kathrin Oehme
Pressemitteilung

„Elefantenrunde“ in der Paul-Gerhardt-Kirche

Pressemitteilung der CDU Norderstedt vom 13. April 2018:

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger fanden gestern Abend den Weg in das Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum. Grund war die schon traditionelle Einladung von Gunnar Urbach zur Kommunalwahl. Alle zur Wahl stehenden Parteien hatten ihre Spitzenkandidaten entsandt. Für die CDU war Peter Holle dabei. Er zog ein positives Fazit von der Veranstaltung: „Es war toll, das so viele interessierte ZuhörerInnen da waren und es vor allem auch lebhafte Diskussionen gab. Leider war es in der Kürze der Zeit nicht möglich alle Themen anzusprechen und in die Tiefe zu gehen. So kam der Wunsch auf, solche Veranstaltungen regelmäßig zu einzelnen Themen stattfinden zu lassen.“

Schwerpunkte waren gestern Abend: Altersarmut mit bezahlbarem Wohnraum, Verkehre und Nachhaltigkeit.

„Altersarmut“, so Peter Holle, „betrifft vor allem alleinstehende Frauen, aber auch immer mehr erwerbstätige, die Zeit ihres Lebens weniger als 2.500 Euro brutto im Monat verdienen. Das ist ein Problem, welches wir vor Ort in der Kommunalpolitik leider nicht lösen können. Was wir lösen können, ist diesen Menschen ein Stück Würde zu geben, indem wir für entsprechende bezahlbare Wohnformen sorgen. Dieses aber ganz klar nicht mit dem Millionengrab einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Die Ansätze sieht die CDU woanders. Wir werden prüfen, wie hoch die Fehlbelegung von gefördertem Wohnungsbau ist -Schätzungen gehen von rund 900 Wohnungen aus- und ob eine Mietförderung statt einer Bauförderung nicht der konsequenterer Weg ist. Diese hat eine faire Verteilung des Wohnraums zur Folge und kommt den tatsächlich berechtigten zu Gute. Für den Bereich nachhaltige Verkehre gehört für die CDU neben der Verlängerung der U1 auch die Attraktivitätssteigerung des ÖPNV durch geringere Taktzeiten und einem kleinteiligen Busverkehr. Das ist gut angelegtes Geld in die Zukunft einer Stadt. Man muss die Menschen dort abholen, wo sie wohnen“, so Holle.

Selbstverständlich ist Nachhaltigkeit an sich, mit all seinen Facetten im ökologischen, ökonomischen und sozialem Bereich kein statischer Zustand, sondern unterliegt ständiger Anpassung.

Pressemitteilung

CDU-Fraktion fordert, die Sorgen der Bürger(-innen) ernst zu nehmen

Pressemitteilung der CDU-Fraktion Norderstedt vom 16. März 2018:

In verschiedenen Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde deutlich, dass es einen großen Unterschied zwischen objektiver (tatsächlicher) und subjektiver (gefühlter) Sicherheit in Norderstedt gibt. Hier nur mit der Kriminalstatistik zu argumentieren, hilft den Menschen nicht weiter, so Peter Holle von der CDU-Fraktion. Ob sich die Menschen im öffentlichen Raum, d.h. auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen einer Stadt sicher fühlen, hängt eben nicht nur von der tatsächlichen Kriminalitätsbelastung ab.

Die CDU-Fraktion fordert daher als erste Maßnahme eine sogenannte Angstraumbegehung.

Als Angstraum bezeichnet man einen öffentlichen (oder halböffentlichen) Ort, an dem Menschen Angst haben, Opfer von Kriminalität zu werden. Das kann ein kleiner Bereich sein wie beispielsweise eine Tiefgarage, eine dunkle Unterführungen, eine Parkanlage oder eine verlassene Einkaufspassage in den Abendstunden. Ein Angstraum entsteht, wenn sich die Menschen in diesem Raum nicht mehr wohl und sicher fühlen. Das subjektive Sicherheitsgefühl ist dann so stark beeinträchtigt, dass die Menschen ihre Lebensgewohnheiten ändern und diesen Raum meiden. Angsträume, die gemieden werden, verwahrlosen mit der Zeit, weil Vandalismus und Vermüllung zunehmen. Durch die Abwesenheit anderer Menschen fehlt auch die soziale Kontrolle. Das zieht Straftäter an. Die objektive Kriminalitätsbelastung steigt. Um zu erfahren, welche Angsträume es in einer Stadt gibt, müssen die Bewohner befragt werden. In einem ersten Schritt führen Kommunen (Politik und z.B. Ordnungsamt) gemeinsam mit der Polizei und den Bürgerinnen und Bürgern Stadtbegehungen durch und spüren Angsträume auf. Eine der ersten Aufgaben der Akteure ist es dann, diese Angsträume zu beseitigen.

Öffentliche Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Sicherheit ist Lebensqualität und Sicherheit ist zunehmend auch ein Standortfaktor, so Holle abschließend.