Fraktion, Pressemitteilung

CDU-Fraktion fordert von der Verwaltung Kriterien zur Aufstockung der Schulsozialarbeit

Pressemitteilung der CDU-Fraktion vom 20. Februar 2018:

In der Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 14. Dezember 2017 wurden den Mitgliedern des Ausschusses die Ergebnisse einer von den Mitarbeitern der Schulsozialarbeit durchgeführten Selbstevaluation vorgestellt.

„Wir freuen uns, dass die Schulsozialarbeit sich in den Schulen etabliert hat und einen hohen Stellenwert genießt“, sagt Petra Müller-Schönemann, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.

Die Hauptaufgaben sind Präventivarbeit und Krisenintervention. Sie trägt maßgeblich zu einem verbesserten Schulklima bei und sie bietet eine gute Verzahnung mit der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Laut dem vom Jugendhilfeausschuss beschlossenen Rahmenkonzept wurde jede Schule, so der Bedarf angemeldet und begründet ist, mit einer halben Stelle (19,5 Std.) ausgestattet. Im Jahr 2017 wurden von der Stadt Norderstedt insgesamt rund 640.345 € für Schulsozialarbeit aufgewendet, wovon ca. 46,5% aus Landesmitteln zurückfließen.

Aus dem Evaluationsbericht ergibt sich, dass der Bedarf an Schulsozialarbeit insbesondere an den Schulzentren höher ist. „Damit mögliche weitere Stunden nicht beliebig und per Zuruf vergeben werden, möchten wir, dass die Verwaltung Kriterien entwickelt, mit denen festgelegt wird, wann und in welcher Höhe eine Aufstockung der Schulsozialarbeit nötig wird. Diese Kriterien sollen dann dem Ausschuss vorgestellt werden“, fordert die CDU-Stadtvertreterin.

Für die CDU-Fraktion:
Petra Müller-Schönemann, CDU-Stadtvertreterin und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses