Pressemitteilung

Ist Norderstedt sicher?

Pressemitteilung der CDU-Fraktion Norderstedt:

„Ja.“ sagt Frank Schulz, Pressesprecher und stellvertretender Vorsitzender des Sozialausschusses der CDU. „Unsere Ordnungskräfte tun alles, um die Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten“ so Frank Schulz. So wurde in einigen Stadtteilen die Präsenz der Polizei erhöht, um hier die Möglichkeit von Straftaten zu verringern. Dies ist gerade in der dunklen Jahreszeit besonders wichtig.

Natürlich gibt es Ansatzpunkte, wo wir uns bewegen müssen. Die sogenannten „Angsträume“, die laut Mitteilung des Netzwerk Norderstedt „NeNo“ und der Kriminalprävention Norderstedt „KPN“ ermittelt wurden, zeigen, dass Handlungsbedarf besteht.

Es gibt Handlungsbedarf beim Weg vom Bahnhof zum Buckhörner Moor oder dem Birkenwäldchen an der Ochsenzoller Straße. Hier muss mit besserer Beleuchtung die Sicherheit der Bürger gewährleistet werden.

Auch setzt sich die CDU Norderstedt dafür ein, dass bei den Jugendlichen Treffpunkten in der Rathausallee (Brunnen, Post und neuer REWE-Markt) mehr Präsenz von Streetworkern des Jugendamtes ein- und durchgeführt werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass die „Angsträume“ deklariert und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden, um dem Bürger die Angst zu nehmen und deren Sicherheit zu gewährleisten.

„Einzeltaten“ können wir generell nicht verhindern. Wir können jedoch das Risiko einer Straftat durch Prävention und Intervention verringern.

Dass hier beim Bürger sehr großes Interesse zu diesem Thema besteht, zeigt die erfolgreiche Durchführung des 1. Katastrophentages an der Rathausallee und dem Präventionstag der Polizei im Herold-Center am 04.10.2018.

Jedoch kommen wir nicht ohne die „Zivilcourage“ unserer Bürger aus.
„Wenn der einzelne Bürger unserer Stadt wieder anfängt auf seinen Nachbarn zu achten, haben wir den ersten Schritt zu einer noch sichereren Stadt Norderstedt erreicht“, so Frank Schulz abschließend.

Veranstaltung

„Elefantenrunde“ beim Kinder- und Jugendbeirat

Am gestrigen Donnerstag hatte der Kinder- und Jugendbeirat zur Podiumsdiskussion geladen. Für die CDU stellte sich Patrick Pender den Fragen der Norderstedter Jugendlichen. Schnell kristallisierte sich heraus, dass das Thema Sicherheit die Kinder und Jugendlichen in der Stadt bewegt: Schulwegsicherung, Straßen- und Wegebeleuchtung in den Abend- und Nachtstunden sowie Videoüberwachung waren kontrovers diskutierte Teilaspekte. Pender erläuterte, dass es neben der Kriminalstatistik, also der objektiven Sicherheit, ganz besonders auch auf die gefühlte Sicherheit ankommt:

„Die CDU hat unlängst eine Angstraumbegehung gefordert. In einem ersten Schritt führen dabei Politik, Ordnungsamt, Polizei sowie Bürgerinnen und Bürger Stadtbegehungen durch und spüren Angsträume auf. Uns als CDU ist es wichtig, alle Altersgruppen dabei mit einzubinden. Der Austausch mit dem Kinder- und Jugendbeirat hat gezeigt, dass wir mit unserem Ansatz genau richtig liegen.“

Auch im weiteren Verlauf konnte Pender mit den Standpunkten der CDU überzeugen: Als 21-jähriger kennt der duale Student die Sorgen und Nöte der Jugendlichen der Stadt und konnte auch aus eigener Erfahrung zum Thema Studenten- bzw. Auszubildendenwohnheim sprechen. Nach gut zwei Stunden endete der offizielle Teil der lebhaften Diskussion.

Bei der Kommunalwahl am 6. Mai sind auch die meisten der anwesenden Jugendlichen wahlberechtigt: Das Wahlalter in Schleswig-Hosltein liegt bei 16 Jahren.

Podiumsdiskussion des Kinder- und Jugendbeirats im Norderstedter Plenarsaal
Podiumsdiskussion des Kinder- und Jugendbeirats im Norderstedter Plenarsaal mit Patrick Pender (CDU, 4. v.r.)
Pressemitteilung

CDU-Fraktion fordert, die Sorgen der Bürger(-innen) ernst zu nehmen

Pressemitteilung der CDU-Fraktion Norderstedt vom 16. März 2018:

In verschiedenen Diskussionen mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde deutlich, dass es einen großen Unterschied zwischen objektiver (tatsächlicher) und subjektiver (gefühlter) Sicherheit in Norderstedt gibt. Hier nur mit der Kriminalstatistik zu argumentieren, hilft den Menschen nicht weiter, so Peter Holle von der CDU-Fraktion. Ob sich die Menschen im öffentlichen Raum, d.h. auf den Straßen, Plätzen und Grünanlagen einer Stadt sicher fühlen, hängt eben nicht nur von der tatsächlichen Kriminalitätsbelastung ab.

Die CDU-Fraktion fordert daher als erste Maßnahme eine sogenannte Angstraumbegehung.

Als Angstraum bezeichnet man einen öffentlichen (oder halböffentlichen) Ort, an dem Menschen Angst haben, Opfer von Kriminalität zu werden. Das kann ein kleiner Bereich sein wie beispielsweise eine Tiefgarage, eine dunkle Unterführungen, eine Parkanlage oder eine verlassene Einkaufspassage in den Abendstunden. Ein Angstraum entsteht, wenn sich die Menschen in diesem Raum nicht mehr wohl und sicher fühlen. Das subjektive Sicherheitsgefühl ist dann so stark beeinträchtigt, dass die Menschen ihre Lebensgewohnheiten ändern und diesen Raum meiden. Angsträume, die gemieden werden, verwahrlosen mit der Zeit, weil Vandalismus und Vermüllung zunehmen. Durch die Abwesenheit anderer Menschen fehlt auch die soziale Kontrolle. Das zieht Straftäter an. Die objektive Kriminalitätsbelastung steigt. Um zu erfahren, welche Angsträume es in einer Stadt gibt, müssen die Bewohner befragt werden. In einem ersten Schritt führen Kommunen (Politik und z.B. Ordnungsamt) gemeinsam mit der Polizei und den Bürgerinnen und Bürgern Stadtbegehungen durch und spüren Angsträume auf. Eine der ersten Aufgaben der Akteure ist es dann, diese Angsträume zu beseitigen.

Öffentliche Sicherheit ist ein menschliches Grundbedürfnis. Sicherheit ist Lebensqualität und Sicherheit ist zunehmend auch ein Standortfaktor, so Holle abschließend.