Pressemitteilung

„Elefantenrunde“ in der Paul-Gerhardt-Kirche

Pressemitteilung der CDU Norderstedt vom 13. April 2018:

Rund 100 Bürgerinnen und Bürger fanden gestern Abend den Weg in das Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum. Grund war die schon traditionelle Einladung von Gunnar Urbach zur Kommunalwahl. Alle zur Wahl stehenden Parteien hatten ihre Spitzenkandidaten entsandt. Für die CDU war Peter Holle dabei. Er zog ein positives Fazit von der Veranstaltung: „Es war toll, das so viele interessierte ZuhörerInnen da waren und es vor allem auch lebhafte Diskussionen gab. Leider war es in der Kürze der Zeit nicht möglich alle Themen anzusprechen und in die Tiefe zu gehen. So kam der Wunsch auf, solche Veranstaltungen regelmäßig zu einzelnen Themen stattfinden zu lassen.“

Schwerpunkte waren gestern Abend: Altersarmut mit bezahlbarem Wohnraum, Verkehre und Nachhaltigkeit.

„Altersarmut“, so Peter Holle, „betrifft vor allem alleinstehende Frauen, aber auch immer mehr erwerbstätige, die Zeit ihres Lebens weniger als 2.500 Euro brutto im Monat verdienen. Das ist ein Problem, welches wir vor Ort in der Kommunalpolitik leider nicht lösen können. Was wir lösen können, ist diesen Menschen ein Stück Würde zu geben, indem wir für entsprechende bezahlbare Wohnformen sorgen. Dieses aber ganz klar nicht mit dem Millionengrab einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Die Ansätze sieht die CDU woanders. Wir werden prüfen, wie hoch die Fehlbelegung von gefördertem Wohnungsbau ist -Schätzungen gehen von rund 900 Wohnungen aus- und ob eine Mietförderung statt einer Bauförderung nicht der konsequenterer Weg ist. Diese hat eine faire Verteilung des Wohnraums zur Folge und kommt den tatsächlich berechtigten zu Gute. Für den Bereich nachhaltige Verkehre gehört für die CDU neben der Verlängerung der U1 auch die Attraktivitätssteigerung des ÖPNV durch geringere Taktzeiten und einem kleinteiligen Busverkehr. Das ist gut angelegtes Geld in die Zukunft einer Stadt. Man muss die Menschen dort abholen, wo sie wohnen“, so Holle.

Selbstverständlich ist Nachhaltigkeit an sich, mit all seinen Facetten im ökologischen, ökonomischen und sozialem Bereich kein statischer Zustand, sondern unterliegt ständiger Anpassung.